Das ist ein Experiment.
Das sind meine Gedanken.
Das ist ungefiltert.

Ich liebe es zu schreiben, ich liebe es zu designen, ich liebe es zu
programmieren. Schon länger pflege ich diesen kleinen Blog im World Wide Web, in welchem ich oft über das Leben und den individuellen Umgang von uns Menschen im Miteinander schreibe. Beim Schreiben habe ich oft gemerkt, dass ich Zusammenhänge weiter ausführen wollte und etwas größeres, umfassenderes, sich selbst entfaltendes schreiben wollte. Gleichzeitig liebe ich das Programmieren, die Logik, die Funktion und den Moment wo alle Zahnräder ineinander greifen. Das ganze dann noch in eine für das Auge schmeichelhafte und ästhetische Hülle zu kleiden schließt den Kreis — so war die Idee zu einem neuen Projekt geboren.

Wie auch in meinem Blog lasse ich die Gedanken und den Text einfach für sich arbeiten und wusste selbst noch gar nicht, wo die Geschichte, die das Herzstück der ganzen Idee werden sollte, enden würde, wo sie anfangen würde. Beginnen tut sie genau da wo jedes neue Projekt beginnt — auf einem weissen Blatt Papier oder für diese Geschichte besser: In totaler Leere und Dunkelheit….

Sie trägt den Titel: A Stranger’s Journey.

Doch wo führt dich diese Reise hin?
Wann geht sie los? Wer begleitet dich? Wie fühlt sie sich an?
Wie kannst du ein Teil davon sein und woher weisst du was zu tun ist?
A Stranger’s Journey, kurz ASJ, ist eine Mobile Gaming App im Genre Text-Adventure.

ASJ begleitet dich…


Das ist ein Experiment.
Das sind meine Gedanken.
Das ist ungefiltert.

Mittendrin, zwischen all den Blättern unseres Verstandes, kämpft sich das Licht durch das dichteste Blattwerk und sucht verzweifelt einen Weg nach innen zu gelangen.
Das Licht der Klarheit, das Licht der Erleuchtung, das Licht des reinen Selbst.
Ein ganzes Leben Zeit, es herein zu lassen und der Suche nach dem eigenen Ich, der inneren Mitte, der zerbrechlichen inneren Ruhe endlich eine Farbe zu verleihen und das was wir so leidend gesucht haben und nie verbildlichen konnten, endlich zu greifen und für immer zu halten.

Unser Verstand, unser Leben, unsere Strukturen — sie wachsen Tag um Tag, Jahr um Jahr, lassen den Dschungel um unsere Mitte immer dichter werden, immer dunkler werden, immer undurchdringlicher werden.
So viele Facetten, so viele Pfade, so viele Farben. So wenig Klarheit, so wenig Ruhe.
Immer mehr Blätter hüllen sich um die zarte Lichtung, die tief unter dem Geäst versteckt ist, die wir zurücklassen und dabei einmal so gut kannten.
Ein Leben, vergleichslos zu auch nur einer anderen Spezies die wir bis hierher kennen, welches mehr von uns abverlangt als wir ertragen können sollten und nicht zu wenige von uns mit Stürmen umhüllt und kentern lässt. Aufstehen. Weitermachen. Den Kreis brechen und sich auf den Rückweg machen — auf dem Weg zu einem Ort, den wir einst kannten und jeden Tag mit angstloser und zeitloser Freude begrüßten:
Playground of Happiness.

Es gab eine Zeit, zu der dieser Spielplatz unter freiem Himmel auf offenen Ebenen sein zu Hause fand. Offen in jede Richtung und nicht ein Ast oder Blatt hat die Energien der warmen Sonnenstrahlen von uns ferngehalten. …


Das ist ein Experiment.
Das sind meine Gedanken.
Das ist ungefiltert.

Manchmal ist es einfach da.
Dieses Gefühl. Ich wette du kennst es.
Ein Gefühl was dir sagt, du musst etwas machen.
Du musst etwas machen, egal was.
Produktiv sein. Da sein. An sein.
Etwas schaffen und erreichen. Den nächsten Schritt gehen und die Zeit nutzen. Jedes Fünkchen Ruhe effektiv und mit Sinnhaftigkeit füllen.
Sinnhaftigkeit: Etwas wonach unsere Generation mehr sucht, als vermutlich jede vor uns. Was wenn wir nicht jede Minute die wir haben sinnvoll füllen?
Was wenn wir nicht andauernd produktiv sind? Was wenn wir nicht andauernd besser werden und uns selbst optimieren?
Woher stammt der unsichtbare Druck und die Blicke auf Produktivität und Entwicklung? Wer darf Erfolg definieren und für wen?
Und wann darf es ein Minute, eine Stunde, einen Tag geben, in denen nichts passiert? Nichts nach vorne geht, nichts verbessert wird, nichts neues entsteht? Und was davon ist wichtiger?
Antworten darauf gibt es nicht. Jedenfalls keine, die richtig oder falsch sind. Keine allgemein gültigen Richtlinien oder Vorsätze, auch wenn diese aus der Gesellschaft heraus nur zu leicht heranwachsen und immer größer werden. Es gibt nur ein Wesen, was uns Antworten zeigen kann und uns führen kann — dort hin, wo wir uns selbst am nächsten kommen und wir den Zweck unserer Existenz begreifen, nach dem wir im Grunde alle suchen, ob wir es wissen oder nicht. Dieses Wesen bist du. Bin ich. Sind wir selbst.
Ich kenne den Ort, an dem ich mir diese Antworten geben kann — ich weiß ganz genau wie ich zu ihm gelange und welche Ausrüstung ich brauche um für eine Weile da zu bleiben. Und doch rutscht mir das Seil, welches ich brauche um dort hin hinab zu gleiten, beinahe täglich durch die Finger.

Es ist so leicht es zu greifen und noch leichter es fallen zu lassen: Das Seil hinab zur: Inner cave of calm.

Zeit. Sie ist unser größter Filter. Unser größter Lehrer. Unser größter Freund. Unser größter Feind.
Sie ist unaufhaltsam und rinnt uns nur zu leicht durch die Finger.
Nichts begleitet uns so endgültig durch unser Leben und stellt uns nur allzu gern auf die härtesten Proben.
Durch unzählige Einflüsse, Vorgaben und Erwartungen…


Das ist ein Experiment.
Das sind meine Gedanken.
Das ist ungefiltert.

Die Welt dreht sich jeden Tag auf die immer gleiche Weise. Genau wie sie es gestern getan hat und jeden weiteren Tag aufs Neue tun wird.
Und was machen wir? Wir verpassen es. Wir schauen nicht hin. Drehen uns um uns selbst und dann zurück.
Dass es uns gibt, dass wir jeden Morgen aufwachen dürfen, die Luft dieses Planeten atmen dürfen, ihm dabei zuschauen dürfen, wie er erwacht und so vielen Wesen ein Zuhause schenkt ist ein Zufall und ein so großes Glück welches seinesgleichen sucht.

Doch wie gehen wir damit um? Sind wir fähig dieses Glück zu erkennen und dieses Geschenk in unseren Herzen zu tragen?
Oder können wir all das nicht sehen. Sind wir zu blind um nicht zu erkennen, dass uns das Glück zu Füßen liegt und machen wir uns das eigene Leben zur Qual durch Probleme deren Ursprung in uns selbst liegen? Ein Blick auf die Fasern dieser Zeit, die es so noch nicht gegeben hat — Ein Blick auf eine: Dark World.

Lockdowns & Movements — achtet man auf das Datum, weiss man in welcher Zeit diese Worte entstehen und was in den Köpfen unserer Nachbarn und Mitmenschen in diesen Tagen brennt. Pandemien, Unterdrückung, Einschränkung, Angst, Verfolgung, Fassungslosigkeit und Wut.
Wir erleben etwas nie dagewesenes für die Generationen dieser Zeit und müssen erfahren…


This is an experiment.
These are my thoughts.
This is unfiltered.

When do we see them coming?
When do we see her go?
Can you prepare for it? Protect yourself, train, raise awareness and do everything possible to be armed according to all the common rules? And for what anyway?
If we look for them or if we expect them, they will not come.
If we ignore them, they’ll slay us, tear us off the ground and let us forget everything else.
They come when we are completely unarmed and clueless to run straight at us.
It’s the ups and downs of our lives. And to stay true to the metaphorical streak: Of Valleys & Mountains.

There are enough comparisons. Our life is represented in all possible forms, graphs, diagrams, colors and pictures.
Everyone interprets it differently, everyone gives different tips, everyone knows it better, everyone knows worse.

No matter how you turn it — we make mistakes. We get up again. We make the wrong…


This is an experiment.
These are my thoughts.
This is unfiltered.

In my blog post Enlightenment I described how unclear I was, what I actually wanted to express and why I started the first lines.
I actually have this feeling in almost every blog post — yes, I often know that a certain topic or a moment triggered me and I throw myself into writing. However, at the beginning I only know the rough topic and not what I want to write about and let my thoughts flow as I write — As this happens, I always get into the so well-known flow — Very often in these moments I only become aware of how I determine look at past situations, what my opinion I have about certain topics and what I am interested in. In the meantime, I always know the trigger exactly and know where it leads me and the content of my texts. I use writing to become clear about things, to manifest my opinion and to organize and structure thoughts. Fun Fact: The trigger of this post were a couple of headphones and they now lead me to something completely different.
Their name, an extraordinary moment and a bit of unexpected calm led me to these lines and the name of the topic behind the still foggy veil is called: Momentum.

I still have so many “packageable” topics in my head. Books, discussions, podcasts and meditation keep opening up new fields that interest me and look for a place in my thoughts. So much I want to write about. So much that I want to begin. So much that I still…


This is an experiment.
These are my thoughts.
This is unfiltered.

People. Rage. Anger. Hate. Frustration.
All these feelings, or rather states, are only too much used by our fellow human beings. Certain actions produce certain particular frustrations — certain anger — certain resentment. We know it before and yet hope again and again for a sympathetic counterpart and for identical values ​​and morals as we carry within ourselves. But as always confirmed, various exceptions show us how naive this thought is and how far, indeed, infinitely far away, some of a reflective and self-contained life exist. It always happens in the same way: Small accumulations of dissatisfaction and annoyance from daily life accumulate and inflate an inner energy that most do not allow to evaporate or reflect in time. And then you look for: a responsible person, a valve, an outlet. Once they find them, and even in the smallest and least important situation you can imagine, they do it! They see red. All emotions are extreme and the little guy in our heads, as Pixar so elegantly describes in the movie “Inside Out”, burns down our entire moral and ethical control center, causing everything to explode. We want to be right, we want to win, we want to let go, we want to throw everything around us, we let ourselves, as the saying goes, carried on palm trees. Or, to put it another way: Climbing Palm Trees.

In our hectic and restless time, people are only too happy to be upset. Like fuses, we run through our world and every other moment we encounter, it can trigger and burn down everything. We allow ourselves to accumulate so much in ourselves that we regularly explode shortly before. We…


This is an experiment.
These are my thoughts.
This is unfiltered.

Liquid thoughts.
Is that something good? Is that something bad?
How is that supposed to work? How to liquify your own thoughts and let them flow again, as they grow too fast into a tough web of stiff habits and all the overwhelming ideas and new experiences of the time.

How to live all the paths, all the desires, all the ideas and motivated projects at the same time? And is there time for that at all?
If we want too much at once, too much to do, too much to achieve, and too fast to get to many goals at once, we’re stuck. We stay in a web of thoughts about “What if?” — and “When do I have the time?” And stay on the spot and can not follow any of our beautiful inspirations. Worse still — we torture ourselves with the idea of ​​unachieved goals and milestones. It’s time. Time to break loose and go, swim, fly, run. Dissolve and do not go all paths at once, go one at a time and start in your head:
Liquify your Mind.

You know the feeling — the feeling of wanting so much and yet having so little time. You imagine how you have done all the activities and tasks in your head and how much better you and your life are after that. But if you want it all at once…


This is an experiment.
These are my thoughts.
This is unfiltered.

Sometimes we walk through our lives and feel something.
We feel something in many ways. A split feeling.
At the same time, we notice that something bothers us, something is blocked, something is frustrated, something that needs to be changed. On the other hand, we see something new, a new way, a new self, a new possibility.
Maybe the previously described feeling will be triggered by the second and we will not be aware of things we want to change or disturb us until the new ones fall into our attention and we recognize, that we do like them. I would like to turn these thoughts into a metaphor and a little story.

Imagine in your mind’s eye: You walk along a beautiful beach, as the most eloquent authors and the most creative artists could not draw. But a thunderstorm follows you with every step you take. It pushes a wall of cold and gloomy air in front of it, making everything darker and drab. Actually, you’re looking forward to the sounds and warm scents that you’ll experience in a short blink. You look left and right and everywhere, seeing an old broken wooden boat under a protective blanket of tall palm trees. You sit on an intact part of the small boat and want to turn you straight towards the sea — there you see something on a thick, smooth meter high rock wall which is completely surrounded by dense nebula: The end of a rope ladder protrudes from the bottom of the nebula and just as you are wondering where it is leading, the mist around the ladder dissolves and you can see it, the: Transcendent path.

The wall of smoke splits and your gaze wanders up the ladder. At the top of the rock face, barely visible to the naked eye, you can still see it: A green oasis, free from all shackles and open in every direction! Endless views which flatter every retina and radiate…


This is an experiment.
These are my thoughts.
This is unfiltered.

A few short words about the blog, the articles and why an Interaction Designer writes on his page actually what he writes here.

Think of a kind of FAQ or guide. The thought came to me when I thought I’d like to write a few words about the blog and the texts here.
It has a reason why I write the three identical headlines about every article. For me, this blog is and remains…

Ricardo Köhne

29 | Interaction Designer | V I B E L L I O www.vibell.io

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